Babyschlaf in den ersten zwei Monaten

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Neugeborene können nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden. Viele Eltern sind die ersten Monate emotional überwältigt und leiden unter Schlafentzug. Babys wachen häufig aufgrund der geringen Größe ihrer Mägen und der Notwendigkeit, alle paar Stunden essen zu müssen, auf. Egal ob Tag oder Nacht.

Jedes Baby ist anders und erfordert einen individuellen Schlafansatz. Indem Sie ein paar grundlegende Dinge beherzigen, wird sich Ihr Baby bald an ein regelmäßiges Schlafmuster gewöhnen.

 

Was versteht man denn unter "normalem" Babyschlaf in den ersten zwei Monaten?

In den ersten Monaten ist die Nachfrage nach Essen deutlich größer als das Bedürfnis zu Schlafen. Viele Kinderärzte empfehlen deshalb, alle drei bis vier Stunden zu füttern, wobei zu berücksichtigen ist, dass gestillte Säuglinge tendenziell häufiger gestillt werden müssen als Babys, die mit Formula ernährt werden.

Ein Neugeborenes kann bis zu sechzehn Stunden pro Tag in Abschnitten von drei bis vier Stunden schlafen. Denken Sie daran, Ihr Baby beim Schlafen immer auf den Rücken zu legen.


Wo und wie soll mein Baby schlafen?

In den ersten Lebenswochen stellen einige Eltern das Babybett oder die Babywiege in das Eltern Schlafzimmer. Dies erleichtert unter anderem das Stillen in der Nacht. Andere wiederum entscheiden sich, das Baby schon in sein eigenes Zimmer zu legen. Untersuchungen haben ergeben, dass wenn Babys in ihrem eigenen Kinderbett jedoch im selben Raum wie ihre Eltern schlafen, das Risiko von SIDs (plötzlicher Kindstod) reduziert wird. Babys sollten jedoch auf keinen Fall im Elternbett schlafen.


Sicherheit des Kinderbetts

Es ist zwingend erforderlich, dass alle Babybetten und Babywiegen den nationalen Sicherheitsstandards entsprechen. Stellen Sie sicher, dass die Kopf- und Fußteile keine Öffnungen haben, die den Kopf des Babys einklemmen könnten, und entfernen Sie alle Kissen, Bettdecken und andere Accessoires, die ein Erstickungsrisiko darstellen könnten, z.B. Decken.

 

Pucken

Pucken hilft Ihrem Baby in den ersten Monaten, sich warm und geschützt zu fühlen. Pucken wirkt sich beruhigend auf das Baby aus und reduziert das Risiko des plötzlichen Kindstod.

 

Rückenschlaf

Das Auftreten des plötzlichen Kindstod ist um mehr als 50% zurückgegangen, seit der Empfehlung von 1992, Babys währen dem Schlaf auf den Rücken zu legen.


Flachkopf-Syndrom

Babys werden mit weichen, biegsamen Schädeln geboren, und wenn sie längere Zeit in dieselbe Position gelegt werden, können ihre Köpfe flach werden. Während das Baby weiter wächst und sich entwickelt, ermutigen Sie es, auf dem Bauch zu spielen bzw. auf den Bauch zu legen (tummy time). Dadurch wird der Druck von den abgeflachten Bereichen genommen. Sie können die Abflachung auch reduzieren, indem Sie Liegeposition im Babybett wechseln. Dadurch ermutigen Sie Ihr Baby, seinen Kopf in verschiedene Richtungen zu drehen und verhindern, dass sich flache Stellen auf dem Hinterkopf entwickeln.


Co-Sleeping

Obwohl viele Kulturen Co-Sleeping befürworten, besteht die Gefahr, dass das Baby erstickt oder erdrückt wird. Studien haben gezeigt, dass ein häufigeres Auftreten von plötzlichem Kindstod in Haushalten auftritt, in denen das Baby im Bett seiner Eltern geschlafen hat.

Wenn Sie sich entscheiden, mit Ihrem Baby zusammen zu schlafen, denken Sie an diese Regeln:

Lassen Sie andere Kinder nicht im selben Bett schlafen wie Ihr Baby
Lassen Sie Ihr Baby nicht im selben Bett schlafen wie ein Elternteil, der unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen steht
Lassen Sie Ihr Baby nicht im selben Bett schlafen wie ein Elternteil, der raucht

Wie wichtig ist eine Schlafroutine in diesem frühen Stadium?

Eine Schlafroutine in einem frühen Alter kann dazu beitragen, eine gewisse Struktur und gesunde Schlafgewohnheiten für Ihr Baby einzuführen. Wiederkehrende Verhaltensmuster, wie zum Beispiel das Einschlafen im Babybett zu einer festen Uhrzeit oder ein kurzes Babybad assoziieren Babys mit Schlafen und schafft Konsistenz. Obwohl Neugeborene möglicherweise zu jung sind, um die Signale sofort aufzunehmen, hat sich gezeigt, dass sich eine Bettgeh-Routine auf lange Sicht auszahlt.

 

Wie kann ich mein Neugeborenes zum Schlafen ermutigen?

Babys werden leicht stimuliert. Sie sollten während dem Stillen in der Nacht die Lichter gedimmt oder noch besser auslassen. Auf Spielen oder Sprechen mit dem Baby sollten Sie ganz verzichten. Hierdurch verstärken Sie die Botschaft, dass die Nacht zum Schlafen ist.


Schlaf fördert den Schlaf. Stellen Sie sicher, dass das Baby während des Tages ausreichend schläft damit es Nachts einen erholsameren Schlaf hat.
Stellen Sie sicher, dass das Baby gewickelt ist bzw. eine saubere Windel hat und der Raum sich in einer angenehmen Temperatur befindet, bevor Sie es zum Schlafen legen.

 

Was ist, wenn mein Baby unruhig ist oder Theater macht?

Überprüfen Sie immer, ob das Baby eine frische Windel hat und keine Blähungen hat, bevor Sie nach anderen Ursachen suchen.

Denken Sie daran, es ist unmöglich, Babys in den ersten Monaten seines Lebens zu verziehen. Schaukeln, Kuscheln und Singen sind allesamt akzeptable Methoden, um Ihr Baby zu beruhigen.

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